Vorstellung von Puli Hund: Herkunft, Benehmen, Allgemeine Beschreibung
Herkunft: Die Ahnen von Puli waren höchstwahrscheinlich uralte ungarische Hirtenhunde. Unsere wandernden Ahnen brachten neben den Schaf-, Sau-, Rinderherden und Gestüt auch ihre besten Hilfen, die Hirtenhunde ins Karpatenbecken mit. Die großgewachsenen Komondor und Kuvasz schützten unerschütterlich das vermögen ihrer Herrchen, solange der Puli die Tiere zusammenheilt. Die Rasse hatte am Anfang der 1900-er Jahre einen Wendepunkt. Der Puli wurde wieder entdeckt, aber nicht mehr als Hirtenhund. Der extensiven Viehzucht folgte eine intensive Bewirtschaftung. Sie wurden immer weniger neben den Schafherden im Hirtenleben angewendet. Obwohl sie auch ihre uralte Arbeit behielten, bekamen sie neue Funktionen, die besser den Lebensumständen ihrer Herrchen entsprachen: sie schützten Haus und Personen. Nach dem 2. Weltkrieg verlor die Rasse an Popularität, die sie so richtig bis zum heutigen Tag nicht zurück bekommen konnte.
Benehmen: Von diesem Hund kann man sagen, dass er nur noch sprechen nicht kann. Er versteht fast alles! Der gut erzogene Puli nimmt nicht nur die Worte seines Herrchens, sondern sein Winken oder sein Augenzeichen als Befehl und macht es bedingungslos. Energisch, beweglich, temperamentvoll und er ist nie faul. Er ist tapfer und hat praktisch vor nichts Angst. Er bellt zwar viel, ist aber ausgewogen.
Allgemeine Beschreibung: Seine Haare sind im Welpenalter dicht, wellig oder lockig. Später bilden sich daraus Trauben, dann stark strukturierte Bände oder Schnüre. Sein Fell besteht aus groben Oberhaaren und feine, weichen Flaumhaaren. Die beiden Haartypen bestimmen den Charakter seines Fells. Die Augen werden von den Kopfhaaren schirmartig bedeckt, so scheinst der Kopf kugelförmig sein. Seine Farbe kann schwarz , weiß, fahl sein und ihre verschiedenen Variante haben.